Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 15.09.15

Objektvorstellung chronologisch von oben (ältester Stand) nach unten (neuester Stand) im Rahmen der Rechercheentwicklung

Der Bunker bei Google Earth: T 750 Danzig 4.kmz

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Hafengebiet Danzig

16. August 1944

Der Bunker ist augenscheinlich noch nicht vollendet.


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- Abweichungen möglich. Schematische Andeutung Lüftungsschachtvertiefungen Ebene 1, 2 und 3 in ihrer Gesamtausdehnungsbreite nicht dem Original entsprechend / hier um circa 30 Prozent gestaucht. -

Vierter T 750

Im heute polnischen Danzig wurden fünf Truppenmannschaftsbunker 750 errichtet. Der erste Bunker befindet sich nahe des Werftgebietes am Hafen im Nordwestbereich gegenüber der Hafeninsel (Holm) - nur einige Meter entfernt vom Ufer. Der zweite T 750 stand direkt auf der Hafeninsel (Holm) in deren Nordwestbereich. Er wurde in den 1970er Jahren entfernt. Heute befindet sich hier Hafenbecken / Bassin V. Der dritte Bunker ist noch heute einige Meter südlich vorhanden. Der vierte Bunker befindet sich auf der Reparaturwerft auf dem Holm an der Südostecke. Der fünfte T 750 stand südlich der Insel im Hafengelände einige Meter entfernt vom Wasser südlich in Richtung Altstadt (Gebiet Danziger Werft) zwischen alten Werfthallen. Alle erhaltenen Bunker befinden sich in Nähe (Bunker 1), beziehungsweise direkt (entfernter Bunker 2, erhaltener Bunker 3 und 4 und entfernter T 750 5) auf dem Gebiet der Danziger Werften, bzw. deren Barackenlagern und Kriegsmarineliegenschaften (Werften = ehemalige Schichau-Werft Danzig und Danziger Werft).

Interessant: Der dritte T 750 hat drei aufgesetzte Flakstellungen auf dem Dach (leichte Flak: 2 cm oder 3,7 cm). An der Nordostecke befindet sich der Leitgerät- Radarmessgerätstand direkt auf dem Lüftungsturm. Die Bunker werden teilweise (ähnlich wie der T 750 in Bremen-Vegesack, Bremer Vulkan) anteilig Werkluftschutzzwecken gedient haben. Es besteht der Verdacht, dass in Danzig noch weitere Truppenmannschaftsbunker errichtet wurden.

T 750 Hafeninsel Südost (Danziger Schichau-Werft). Dieser Bunker besitzt aufgrund der Errichtung in zweiter Bauphase keinerlei Luftschachtvertiefungen an seinen Außenwänden. Das Luftschachtmuster entspricht im Grunde dem eines "normalen" T 750 erster Bauphase. Beachtenswert sind die Blenden, welche nachträglich vor die meisten Luftschächte gesetzt wurden. Auf dem Dach des nördlichen Schutzvorbaues liegen noch heute zwei Splitterschutzzellen unbekannter Bauart (!). Da überall im Werftgelände DYWIDAG-Zellen aufgestellt wurden, könnte es sich hier jedoch eventuell ebenfalls um Zellen dieser Bauart handeln. Ähnlichkeit zumindest ist vorhanden.

Dies ist die äußere Zelle, genau dahinter befindet sich Zelle 2.

Dank an Mischka für die Bereitstellung des Fotos!

Links auf dem Splitterschutzvorbau sind die beiden abgelagerten Splitterschutzzellen erkennbar.

Many thanks to Slawa from forum.eksploracja.pl for the following pictures!

Hier sind noch einmal deutlich die beiden Zellen zu sehen.

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www.truppenmannschaftsbunker.de